Gemeinsam für mehr bürgerschaftliches Engagement
Der Verbund Freiwilligen-Zentren im Deutschen Caritasverband ist Mitglied im
- Bundesnetzwerk Bürgerschaftliches Engagement (BBE)
Mitglieder des Verbundes unterstützen die Arbeitsgruppen des BBE - Europäisches Netzwerk der Freiwilligen-Zentren CEV (Centre Européen de Volontariat)
- International Association for Volunteer Effort
Weltweiter Freiwilligen-Verbund
Der Verbund kooperiert unter anderem mit diesen Organisationen:
Freiwilligen-Zentren – Motoren für eine Kultur der Solidarität
Begegnung zwischen jungen und alten Menschen.
Die Freiwilligen-Zentren im Deutschen Caritasverband leisten einen Beitrag zur solidarischen Bürgergesellschaft. Sie setzen Akzente gegen Gleichgültigkeit und für eine Kultur der Solidarität. Sie fördern bürgerschaftliches Engagement in Kirche und Gesellschaft und agieren als Mittler zwischen Personen und Organisationen. Um das Potenzial des ehrenamtlichen Engagements in der Gesellschaft auszuschöpfen, beraten die Freiwilligen-Zentren beide Seiten. So bringen sie Partner zusammen, die zueinander passen.
Innovative Ideen und Angebote für alle Generationen
Die Freiwilligen-Zentren sind Keimzellen für innovative Ideen im Bereich des bürgerschaftlichen Engagements. Das ist möglich,
weil sie Menschen mit unterschiedlichen Erfahrungen in Kontakt bringen. Ihr Austausch in Gesprächsrunden und Fortbildungen
bringt neue Impulse für die Freiwilligenarbeit innerhalb der Caritas und lenkt den Blick auf die europäische Dimension der
Freiwilligenarbeit.
Die Freiwilligen-Zentren begleiten Initiativen beim Aufbau und der Durchführung von Projekten. Sie entwickeln generationenübergreifende
Angebote, realisieren Projekte mit Schulen und ermöglichen Erwerbslosen eine Freiwilligentätigkeit.
Gute Bedingungen für freiwilliges Engagement
Die Freiwilligen-Zentren werben mit Aktionen und Publikationen für mehr ehrenamtliches und freiwilliges Engagement in Kirche und Gesellschaft. Sie setzen sich bei Vertretern von Politik und Kirche für optimale Rahmenbedingungen der Freiwilligentätigkeit ein und begleiten Unternehmen, die sich bürgerschaftlich engagieren wollen. Außerdem beraten sie Institutionen, die Freiwillige in ihre Arbeit einbinden wollen.
Auf einen Blick: Selbstverständnis und Konzeption der Freiwilligen-Zentren (pdf-Dokument, 600 Kilo Byte)
Erfolgsgeschichte im Verbund
1996 starteten die ersten Freiwilligen-Zentren im Deutschen Caritasverband (DCV). In einer Pilotphase schlossen sich bis 1999 deutschlandweit 16 Freiwilligen-Zentren zum Modellverbund Freiwilligen-Zentren zusammen. Damit griff der Deutsche Caritasverband Anregungen aus Politik und Gesellschaft auf. Er vernetzte Ressourcen und Know-how aus ehrenamtlicher und beruflicher Tätigkeit, um neue Zugänge zum Ehrenamt zu erschließen und neue Formen ehrenamtlichen Engagements in Verbänden, Gemeinden, Initiativen und Gruppen zu erproben.
Im Mai 2000 beschloss der Zentralrat des Deutschen Caritasverbandes, die erfolgreiche Modellarbeit im „Verbund Freiwilligen-Zentren im Deutschen Caritasverband“ weiterzuführen. Zum Verbund gehören heute 53 Zentren in Deutschland und eines in Österreich. Der Zusammenschluss ist offen für weitere Partner und kooperiert mit allen Verbänden, Arbeitsgemeinschaften und Netzwerken, die bürgerschaftliches Engagement fördern. Die Geschäftsstelle befindet sich in Freiburg.
