Zeitschrift

neue caritas

Soziale Themen kritisch aufbereitet

Politik, Praxis und Forschung sind die Schwerpunkte in der Berichterstattung der neuen caritas. Die Fachzeitschrift des Deutschen Caritasverbandes erscheint 14-tägig und ist die aktuelle und kompetente Informationsquelle für Experten in der Sozialen Arbeit.
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Neuerscheinungen

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Beratung und Information  

Forschung und Positionen

Neue Wege in der Arbeit mit Ehrenamtlichen, Konzepte für bürgerschaftliches Engagement oder die Definition von Rahmenbedingungen für Freiwilligendienste: Zu diesen Themen forscht und positioniert sich der Deutsche Caritasverband.

Positionen des Deutschen Caritasverbandes

Wissenschaftliche Studien 

  • Eugen Baldas, Florentine Beck, Angela Plichta (Hrsg.): Freiwilligeneinsätze Weltweit, Leitfaden zu selbstorganisierten Freiwilligendiensten für Freiwillige & Träger: Vereine, Schulen, Partnerschaftsgruppen, Pfarrgemeinden; Freiburg 2008. Zu bestellen beim Interconnections-Verlag
  • Eugen Baldas, Rainer A. Roth, Helmut Schwalb (Hrsg.): Talente einsetzen – Solidarität stiften, Modellprogramm Generationsübergreifende
    Freiwilligendienste, Freiburg 2008, Zu bestellen beim Lambertus-Verlag
  • Udo Fr. Schmälzle in Zusammenarbeit mit Stefan Schürmeyer, Torsten Gunnemann, Markus Therre und Ana Honnacker: Menschen, die sich halten – Netze, die
    sie tragen -
    Analysen zu Projekten der Caritas im lokalen Lebensraum, erschienen als Band 6 der Diakonik, Münster 2008, zu bestellen beim Lit-Verlag
  • Baldas, Eugen / Bangert, Christopher (Hrsg.): Ehrenamt in der Caritas. Allensbacher Repräsentativbefragung. Qualitative Befragung. Ergebnisse – Perspektiven, Freiburg 2008. Zu bestellen beim Lambertus-Verlag
  • Baldas, Eugen/Gleich, Johann M./Schmälzle, Udo Fr. (Hrsg.): Meinungsbild Caritas. Die Allensbacher Studien zum Leitbildprozess, (3 Bände), Freiburg i.Br. 1997
  • Baldas, Eugen/Schwalb, Helmut/Tzscheetzsch, Werner (Hrsg.): Freiwilligentätigkeit gestaltet Europa: Kooperation in Theorie und Praxis (4. Treffen der Europäischen Freiwilligenuniversität in Freiburg 2001), Freiburg 2001
  • Baldas, Eugen/Roth, Rainer A. (Hrsg.): Freiwilligendienste haben es in sich. Studien zu Art, Umfang und Ausbaumöglichkeiten von Freiwilligendiensten im kirchlich-sozialen Umfeld, Freiburg 2003
  • Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend: Baldas, Eugen/Bock, Teresa/Gleich, Johann M./Helmbrecht, Michael/Roth, Rainer A. (Hrsg.): Modellverbund Freiwilligen-Zentren: Bürgerengagement für eine freiheitliche und solidarische Gesellschaft; Ergebnisse und Reflexionen, Stuttgart/Berlin/Köln 2001
  • Gleich, Johann Michael: Ehrenamtliches soziales Engagement in der verbandlichen Caritas und in Pfarrgemeinden, in: Baldas, Eugen / Bangert, Christopher (Hrsg.): Ehrenamt in der Caritas. Allensbacher Repräsentativbefragung. Qualitative Befragung. Ergebnisse – Perspektiven, Freiburg 2008, S. 87-190
  • Roth, Rainer A.: Als Solidaritätsstifter unentbehrlich. Beitrag der Wohlfahrtsverbände zur Förderung von Bürgerengagement und des Aufbaus der Zivilgesellschaft, Freiburg 2002
  • Süßlin, Werner: Allensbacher Ehrenamtsbefragung 2006 – Ergebnisse einer repräsentativen Befragung von Ehrenamtlichen im Bereich der Caritas, in: Baldas, Eugen / Bangert, Christopher (Hrsg.): Ehrenamt in der Caritas. Allensbacher Repräsentativbefragung. Qualitative Befragung. Ergebnisse – Perspektiven, Freiburg 2008, S. 17-86.
  • Freiwilliges Engagement in Deutschland 1999 bis 2004 - Zweites Freiwilligensurvey der Bundesregierung
  • Publikationen über freiwilliges Engagement als Download auf den Seiten des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend
  • Aktuelle Engagement-Studien als Download auf den Seiten des Wegweisers Bürgernetz

Fachbeiträge

  • Bock, Teresa: Vom Anspruch auf Versorgung zum Anspruch auf Beteiligung. Neue Bündnisse zwischen Familiennetzen, Bürgerengagement und professionellen Diensten, in: Hanns-Seidel-Stiftung (Hrsg.): Neue Bürger- und Sozialkultur - Vision oder Utopie? Politische Studien 1/1999
  • Bock, Teresa: Chancen und Gefahren für die zukünftige Beziehung von Ehrenamt und Staat in Deutschland, in: Caritas 6/1999, S. 256ff.
  • Bock, Teresa: Ehrenamtliches Engagement in der Caritas - auf der Suche nach innovativen Konzepten, in: Zimmer, A./Nährlich, St. (Hrsg.): Engagierte Bürgerschaft. Traditionen und Perspektiven, Opladen 2000, S. 89 ff.
  • Eichhorn, Katja / Göhring, Gabriele: Freiwilligen-Zentren als Brückenbauer zwischen Schulen und lokalem Umfeld, Freiburg 2005.
  • Herting, Maria / Krell, Wolfgang / Baldas, Eugen / Roth, Rainer (Hrsg.): Freiwilligen-Zentren. Ferment einer solidarischen Gesellschaft, Freiburg 2007.
  • Roth, Rainer A.: Freiwillige halten Verbände fit, in: neue Caritas, 2/2000, S. 9ff.

Positionen des Deutschen Caritasverbandes zu Ehrenamt und Freiwilligentätigkeit 

1995
Nach 1966 in Passau und 1979 in Berlin beschäftigt sich der Zentralrat des Deutschen Caritasverbandes (DCV) 1995 in Würzburg erneut mit dem Thema Ehrenamt. Er verabschiedet eine umfassende Position mit dem Titel "Ehrenamtliche Tätigkeit in der Caritas – Bestandsaufnahme, Perspektiven, Positionen". Handlungsbedarf formuliert das Papier zur Umsetzung dieser Erklärung:

  • Freiwilligen-Zentren errichten
  • Foren "Freiwilliges soziales Engagement" anbieten
  • Junge Menschen durch Projekte zum Mittun gewinnen
  • Rahmenbedingungen für Ehrenamt/Freiwilligentätigkeit verbessern
  • Ehrenamtliche Tätigkeiten erfassen und dokumentieren
  • Anerkennung verbessern in Kirche, Gesellschaft und Politik
  • Ehrenamt/Freiwilligentätigkeit im Verband verorten.

Damit setzt der DCV ein klares gesellschaftspolitisches Signal: Der gesamte Verband, mit seinen Gliederungen, Fachverbänden und Vereinigungen, mit seinen Diensten und Einrichtungen, stellt sich dem Ehrenamt und der Freiwilligentätigkeit.

1997
Die besondere Bedeutung von ehrenamtlicher und freiwilliger Tätigkeit beschreibt das 1997 verabschiedete Leitbild. Darin beschreibt sich der DCV als Teil der Sozialbewegung, der in seinen Diensten und Einrichtungen die Möglichkeit zur ehrenamtlichen Mitarbeit bietet und der sich für die Verbesserungen von Rahmenbedingungen für ehrenamtliches und freiwilliges Engagement einsetzt.

1998
verabschiedet der Zentralrat des DCV in Hamburg zehn Leitpunkte zum "Ehrenamtlichen Engagement". Darin hält er unter Punkt 7 fest: Der DCV soll Konzepte zu Freiwilligendiensten entwickeln, um die vielfach gerade von jungen Menschen angebotene Bereitschaft auch zu nutzen (Caritas-Korrespondenz 5, 199/3).

1999
verabschiedet die Vertreterversammlung des DCV in Berlin Voten zu "Ehrenamt zwischen Freiheit und Gebundenheit". Sie führt die Bi-Polarität in der Selbstbeschreibung des DCV von "Anwalt und Dienstleister" über in einen Dreiklang und beschreibt den DCV als Anwalt, Dienstleister und Solidaritätsstifter. Weitere Voten halten fest, dass traditionelle Formen des Ehrenamtes nicht in Konkurrenz zu neuen Ansätzen stehen, sondern dass nach Synergieeffekten zu den verschiedenen Formen gesucht werden solle. Der DCV ist gefordert, neue Bündnisse von Beruflichen und Ehrenamtlichen/Freiwilligen zu erproben und in der Gesellschaft für eine "Kultur der Solidarität" einzutreten (neue Caritas 4/1999).

2000
nimmt der Zentralrat des DCV in Freiburg die Ergebnisse des Modellverbunds Freiwilligen-Zentren anerkennend entgegen. Er würdigt das Positionspapier "Wider die Gleichgültigkeit - Für eine Kultur der Solidarität" (neue caritas 14/15; 2000, Seite 58 ff) und beschließt die Gründung des Verbunds Freiwilligen-Zentren im Deutschen Caritasverband.

Der DCV kommentiert den Bericht der Enquete-Kommission "Zukunft Bürgerschaftlichen Engagements" im November 2000 mit umfangreichen Daten und Einschätzungen zu diversen Themenkomplexen zur ehrenamtlichen Tätigkeit (publiziert in: Rainer A.Roth, Als Solidaritätsstifter unentbehrlich. Beitrag der Wohlfahrtsverbände zur Förderung von Bürgerengagement und Aufbau der Zivilgesellschaft, Freiburg 2002, S.287ff ).

2001
verabschiedet der Zentralrat des DCV in Mainz die "Eckpunkte Freiwilligendienste" (neue caritas 14/2001). Darin werden unter anderem flexible Freiwilligendienste gefordert, die sich nach den Wünschen der Freiwilligen und den Notwendigkeiten in den Diensten richten.

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