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Ehrenamtliche im Portrait  

„Ich habe gesehen, wie schwierig das Leben für viele ist“

Dirk Schwarzejäger von Vodafone arbeitete ehrenamtlich bei der Caritas
Im Einsatz für die gute Sache:
Dirk Schwarzejäger bei der Caritas.

Dirk Schwarzejäger arbeitet er seit zwölf Jahren bei Vodafone als kaufmännischer Angestellter. Jetzt hat sein Arbeitgeber ein Projekt ins Leben gerufen, in dem sich Mitarbeiter sozial engagieren können. Das Motto lautet Passion for the world around us. Wer einsteigt, wird von seinen Aufgaben befreit, um sich ganz der guten Sache zu widmen.

Dirk Schwarzejäger war von der Idee begeistert. Er ließ sich drei Monate freistellen, und arbeitet nun in zwei Projekten der Caritas mit. Seine erste Station war der CARIsatt-Laden in Neukölln. Dort können arme Menschen günstig einkaufen und sich beraten lassen. Für Schwarzejäger eine neue und eindrückliche Erfahrung: „Ich habe sehr nette Menschen kennen gelernt und gesehen, wie schwierig das Leben für viele ist.“

Den Chef zum Anfassen

Sein zweiter Einsatzort war das Projekt Jobtiger in Brandenburg, das sich um die berufliche Förderung von Jugendlichen mit schlechten Startchancen kümmert. Das bot sich an, weil Schwarzejäger bei Vodafone auch für die Ausbildung junger Menschen verantwortlich ist. Bei den Jobtigern organisierte er einen Workshop mit dem Titel „Chef zum Anfassen“. Zwei Ausbilder beantworteten die Fragen der Auszubildenden. Dazu kamen auch Vertreter des Arbeitsamtes, Schulleiter sowie interessierte Jugendliche und Ein-Euro-Jobber.

Das zweite Projekt, das Schwarzejäger auf den Weg brachte, war ein Social Day für zwölf Jugendliche der Firma Manpower. Nach einem Training bei Jobtiger arbeiteten diese einige Stunden ehrenamtlich bei der Caritas mit. Als Dankeschön gab es abends ein gemeinsames Grillen. Für die restlichen Wochen plant Dirk Schwarzejäger einen Einsatz beim Energiesparprojekt, in der Suppenküche Alt-Lietzow und im Bereich Fundraising. Noch vor Ende seines Sozialeinsatzes steht für den 33-Jährigen allerdings fest: „Diese Zeit wird für mich unvergessen bleiben.“

Barbara Schwemmer – Caritas Berlin